März 14, 2008 by heiste08
Die Fußgängerbrücke an der Schwedter Straße ist noch nicht eröffnet, da wird sie schon von Fußgängern und Radfahrern genutzt. Denn die Bauzäune stehen derzeit nicht. Die Brücke überspannt die neue Bahntrasse, die ab Dezember 2000 den nördlichen S-Bahn-Ring zwischen Gesundbrunnen und Schönhauser Allee schließen soll. Das Bauwerk bekannt als Greifenhagener Brücke steht unter Denkmalschutz. Es wurde zwischen 1910 und 1911 nach den Entwürfen des Architekten Arno König errichtet. Nach der Wende begannen die Restaurierungsarbeiten. Die Brücke liegt an der Bezirksgrenze zwischen Wedding und Prenzlauer Berg. Ihre Restaurierung gehört zur Gestaltung des künftigen Mauerparks.

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März 14, 2008 by heiste08
Zwischen 1950 und 1991 hieß es hier noch “Dimitroffstraße”, aber im Folgenden ließ die Faszination für bulgarische Marxisten als Namenspatron dermaßen nach, daß dieser Hochbahnhof nun wieder wie die Eckstrasse heißt.

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März 14, 2008 by heiste08
In dem roten Backsteingebäude rechts in der Rykestr.53 befindet sich die Synagoge Rykestraße und die Jüdische Schule, als auch die Ronald S. Lauder Foundation, Lauder Jüdisches Lehrhaus. Die Synagoge in der Rykestraße wurde als liberale Synagoge mit 2.000 Sitzplätzen vom Gemeindearchitekten J. Höniger 1902 geplant und am 4. September 1904 eingeweiht. Die Synagoge wird somit am 4. September 2002 hundert Jahre alt. Wie bei zahlreichen Berliner Synagogen stand die Synagoge im Hinterhof mit einem mehrgeschossigen Vorderhaus. 1994 wurden die Architekten Golan & Zareh von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin beauftragt, die Außenhaut der Synagoge zu restaurieren. Die Fenster- und Türsanierung wurde im Jahr 2000-03 vorgenommen.
Adresse: Synagoge Rykestr. Anschrift: Rykestr. 53 10405 Berlin (Prenzlauer Berg),
Adresse: Ronald S. Lauder Foundation, Lauder Jüdisches Lehrhaus, Rykestr. 53, 10405 Berlin
Tel.: 440 10-207/160, Fax: 44 0 10-162.
www.lauder.de

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März 14, 2008 by heiste08
Pfefferberg, die ehem. Brauerei Pfeffer. Im 19. Jh. bevorzugter Standort für Brauereien (Bötzow, Groterjahn, Königstadt und Pfeffer). 1841 hat der byrischer Baumeister Kalr Pfeffer die erste Brauerei vor dem Schönhauser Tor errichtet. Höfe, Verlade-, Fuhr-, Fabrikhof, Biergarten. Seit 1999 neuer Eigentümer: Pfefferwerk-Stadt-Kulturges. Die älteste Brauerei im Ortsteil Prenzlauer Berg kann auf eine wechselvolle Geschichte mit vielfältigen Nutzungen verweisen, die teilweise auf dem Gelände Spuren hinterlassen haben. Das weitläufige Areal wurde ab 1841 bebaut und verfügt neben typischen Industriebauten aus dem 19. Jahrhundert auch über ausgedehnte Kelleranlagen, die im Rahmen der Führungen besichtigt werden können. Um das Pfefferberg wirklich zu genießen, ist es handlich, irgendeine Art Anerkennung für alte Architektur zu haben. Es ist ein absolut sehr großer Platz und enthält zwei oder drei verschiedene Musikbereiche und viele anliegende Schauplätze. Eins ist das Subground, das in sich eine beträchtliche Verein ist, und wie der Name schon andeutet, ist auf subgroundniveau an der Unterseite des Pfefferberg. Auch gibt es einen kleinen Imbisse, welcher eine große Auswahl an mit Hanf gegründeten Mahlzeiten (empfiehlt sich in hohem Maße) für ca vier oder fünf Mark pro Platte. Sie bieten auch das neue Hanf-Bier “Umdrehung” an. In der Nacht, als ich dorthin ging, war ich glücklich genug, gerade rechtzeig zu dem lang erwarteten roten Konzert Snapper anzukommen. Es ist solch ein cooler Platz, wie “Regal” mit einem großen “R”. Der Eingang zum Pfefferberg ist ein großes Steintreppenhaus, das sich in zwei (gerade so wie in den “drei Musketieren”) aufspaltet.
Adresse: Pfefferberg, Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin-Mitte.
Pfefferberg geöffnet jede Nacht ausgenommen Montag AB 21h U-Bahn Senefelder Platz (U2); Bus N52; PH: 449 6534

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März 14, 2008 by heiste08
Die TLG KulturBrauerei GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der TLG Immobilien GmbH, ist Eigentümerin des in historischer Industriearchitektur errichteten Gebäudeareals der ehemaligen Schultheiss-Brauerei im Prenzlauer Berg im Herzen von Berlin. Als gestalterisches Prinzip der Sanierung, durch die TLG Immobilien GmbH, galt es den ursprünglichen Charakter des denkmalgeschützten Gebäudeensembles soweit wie möglich zu erhalten und historische mit moderner Architektur zu verbinden. Die Geschichte des Areals ist buchstäblich an den Gebäuden ablesbar. Die ursprüngliche Beschriftung an der Fassade des jeweiligen Gebäudes gibt Auskunft über die historische Funktion. Dadurch wird der Zusammenhang des weitläufig verwinkelten Industriekomplexes deutlich. Hinter der eindrucksvollen Original-Fassade mit modernen Raumstrukturen gibt es viel zu entdecken - ein spannungsvolles Neben- und Miteinander von Unternehmungen, die das historische Gebäudeensemble mit ihrer Inspiration und Geschäftigkeit ausfüllen. Die hier ansässigen Unternehmen verfolgen kreative und kommunikative Ideen und Projekte und erzeugen damit an diesem Ort eine Atmosphäre deren besonders ausgeprägte Affinität zum einzigartigen Standort begründet. Auf dem 25.000 m∑ großen wunderschöne Bauensemble der KulturBrauerei mit seinen Höfen und seiner Architektur bietet sich dem anspruchs- und erwartungsvollen Besucher eine auffällige und konzentrierte Vielfalt, Verschiedenheit und Qualität der Angebote, wie da wären Konzerte (Rock, Pop, Jazz, Klassik und Weltmusik), Ausstellungen (bildende Kunst, genreübergreifende Veranstaltungen), Lesungen, Gespräche und Diskussionen, Theateraufführungen (Musik-, Tanz-, Sprech- und Figurentheater), Kinderkultur, Festivals und Partys, Gastronomie, Kino, Läden, Ateliers, Studios, Werkstätten, Büros, Parkhaus deren synergetische Effekt zeigt, dass sich dabei Kultur und Kommerz nicht ausschließen müssen. Im Sommer verzaubert der “Open Air Klassik Sommer” mit seinen Veranstaltungen in den Höfen die Besucher. Die diverse etablierte Veranstaltungsorte locken schon an normalen Wochenenden bis zu 20.000 Besucher an. Das Quartier der heutigen KulturBrauerei besteht aus sechs Höfen und über 20 Gebäuden. Im Viertel zwischen Schönhauser Allee, Knaack-, Sredzki- und Danziger Straße erstreckt sich die nach außen abgeschlossene Blockbebauung, die an den Ecken durch markante Türme und Schornsteine betont wird. Die reich verzierten und ornamentierten Gebäude aus rotem und gelbem Backsteinklinker mit ihren Guss-Stützen, Kappengewölben und Steindecken stehen für die Industriearchitektur des 19. Jahrhunderts. 1887 beauftragte die Schultheiss-Brauerei den renommierten Architekten Franz Heinrich Schwechten (Anhalter Bahnhof, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche) ein ebenso repräsentatives wie funktionales Gebäudeensemble zu entwerfen. Der Bau sollte die Bedeutung des Brauereistandortes Schönhauser Allee unterstreichen und auch auf Jahrzehnte hinaus genügend Raum für die expandierende Produktion bieten. Schwechten schuf eine Anlage, die durch architektonisch nahezu einheitlich gegliederte Straßenfronten einen städtebaulichen Gesamteindruck vermittelt - eine Stadt in der Stadt. Die Gebäudefronten wurden zu repräsentativen Schauseiten entwickelt und umschließen einen burgartigen, mittelalterlich anmutenden Industriekomplex inmitten eines Wohngebietes. Stilistisch ordnet sich das Gebäudeensemble in die Rundbogen-Architektur der Berliner Bauschultradition ein und übersteigert diese durch schmuckbetonte, romanisierende Formelemente. Von einem gewissen architektonischen Reiz ist auch die in ihrer Länge imposant wirkende Gebäudefront nach der Knaackstraße (Tresckowstraße) mit dem sie flankierenden massigen Eckturm. Die neuromantische stilistische Entwicklung, die Schwechtens Werk von 1890 bis 1911 stark prägt, wird hier bereits sichtbar. Der Bau dokumentiert ein wichtiges Beispiel innerstädtischer Betriebe, die durch ihre Architektur und Funktion ganze Stadtviertel prägen. Die Brauerei gilt als Prototyp der geschlossenen innerstädtischen Industrieanlage, wie sie sich erst zum Ende des 19. Jahrhunderts verstärkt durchsetzte. Trotz diverser Erweiterungen und Veränderungen des Komplexes, durch verschiedene andere Baumeister, bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts gelang es, den Gesamtcharakter der Anlage zu bewahren. Nachdem der Betrieb ab 1967 nicht mehr als Brauerei genutzt und die gesamte Produktionseinrichtung demontiert worden war, wurde das Gelände sich selbst überlassen und verrottete Jahrzehnte bis zu seiner Sanierung 1998. Die Anlage wurde 1974 unter Denkmalschutz gestellt. Die denkmalgerechte Sanierung des 25.000 m∑ großen Areals mit 40.000 m∑ Nutzfläche stellte den Bauherren TLG vor große Aufgaben. Nach langem Tauziehen um die Konzeption innerhalb des Bezirkes wurde im September 1998 mit den umfangreichen Baumaßnahmen begonnen. In zweieinhalb Jahren Bauzeit wurde durch das Architekturbüro Weiß & Faust bestehende Architektur bewahrt und behutsam Neues hinzugefügt. Der authentische Charakter des Baudenkmals blieb erhalten. Berliner Industrie- und Sozialgeschichte ist hier nacherlebbar. Auf den reparierten historischen Fassaden wurden die Gebrauchsspuren und Patina konserviert. Der ehemalige Produktionsablauf ist anhand der Gebäudebeschriftung nachzuverfolgen, die sich stilistisch an die ursprüngliche, historische Beschriftung anlehnt. Hinter den alten Mauern verbirgt sich ein modernes Kultur- und Gewerbezentrum mit Tiefgarage, Aufzügen, Schallisolierung, Klimatechnik und behindertengerechten Sanitärbereichen. Die charakteristischen Konstruktionselemente des 19. Jahrhunderts sind in den modernen Räumen nach wie vor sichtbar. Das neu installierte Glockenspiel am alten Kesselhaus stellt neben der architektonischen und geschichtlichen nun auch eine akustische Verbindung zwischen dem städtebaulichen Umfeld und der KulturBrauerei her. Heute ist die KulturBrauerei ein Publikumsmagnet und Heimat für Kunst, Kultur, Dienstleistung und Gewerbe.

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März 14, 2008 by heiste08
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Berlin zur größten Industriestadt in Deutschland. Um einen enormen Bevölkerungszustrom bewältigen zu können, mussten große Stadterweiterungsgebiete angelegt werden. Die Bebauung des Prenzlauer Berges, die seit der Reichsgründung mit enormer Geschwindigkeit vorangetrieben wurde, folgte dem 1862 aufgestellten Plan von James Hobrecht. Noch bevor das Häusermeer im Norden bis an die Stargarder Straße herangewachsen war, legte Kaiserin Auguste Viktoria den Grundstein zum Bau der Gethsemanekirche. Die Kirche stand also schon bevor die benachbarten Grundstücke bebaut waren. Sie gehört zu jenen 53 Kirchen, die im Verlauf von nur 15 Jahren (1890-1905) mit kaiserlicher Unterstützung in und um Berlin entstanden. Wilhelm II. hoffte, auf diese Weise ein “Bollwerk gegen die Sozialdemokratie” errichten zu können. Der Architekt der Gethsemanekirche August Orth war einer der bedeutendsten Architekten, Stadtplaner und Fachautoren der Kaiserzeit. Er war einer der bemerkenswertesten Kirchenarchitekten des 19. Jahrhunderts, hat aber auch auf dem Gebiet der Eisenbahnarchitektur hervorragendes geleistet. Orth schuf durch die Kombination eines gängigen Langhauses mit einem eingeschriebenen Oktogon einen weiten, hellen Einheitsraum mit Emporen. Aus künstlerischen Gründen reduzierte er die sehr schlanken und hohen Pfeiler auf die geringst notwendige Zahl, so dass er sogar Probleme mit der Bauaufsicht bekam, sich aber durchsetzen konnte. Dadurch erzeugte er einen eleganten, leichten Raumeindruck. Orth hielt am Rundbogenstil des protestantischen Kirchenbaus seiner Vorgänger Schinkel und Stüler fest, erweiterten diesen aber durch eine eigenständige Mischung aus romanischen und gotischen Formen. Er gab nicht der zeitgenössischen Mode nach, stilreine neugotische Kirchen zu schaffen. (Aus: Ev. Gethsemanekirche, 1890-93 von August Orth)
Adresse: Gethsemanekirche, Stargarder Straße 77, Berlin-Prenzl. Berg;

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März 14, 2008 by heiste08
Am Käthe-Kollwitz-Platz erreicht der Wanderweg 10 das kulturelle Herz des Prenzlauer Berg Bezirkes. Während der DDR-Zeiten war es der Treffpunkt von denjenigen, die in Opposition zu dem deutschen Ostregime standen. Autoren, Künstler und Intellektuelle des “Prenzlberg Böhmen” hatten sich in den verfallenen und preiswerten Wohnungen im Bezirk eingerichtet. Große Teile der “Kreuzberg Szene” zog zum Prenzlauer Berg um in den frühen 90er Jahren. Die Absicht war, Opposition gegen die Verbürgerlichung von Kreuzberg zu demonstrieren, d.h. gegen die Modernisierung und Umwandlung der ehemals preiswerten Wohnung in Luxuxwohnungen. Der Bereich Prenzlauer Berg wurde zum Wiederentwicklungbereich ab Mitte der 90er Jahre erklärt. Schritte wurden unternommen, um Bewahrung des alten Gebäudegewebes und der bestehenden Sozialstrukturen sicherzustellen. Heute ist der Käthe-Kollwitz-Platz ein Lieblingsplatz der Nachfolger der alternativen Kultur. Unzählige Cafés, die Gaststätten und Kneipen liefern viel Gelegenheiten, den authentischen Charme des “alten, ehrlichen Berlins” zu genießen. Abends ist der Kollwitzplatz eine von Berlins gefragtesten Ausgehmeilen, tagsüber jedoch ist er fest in der Hand der Kinder. Buddelkiste, Rutsche und Schaukel werden ihre Kinder auf dem belebten Spielplatz beschäftigen. Erwachsene können sich inzwischen die schöne bronzene Plastik gleich daneben ansehen, welche die bedeutende Berliner Zeichnerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz zeigt. Die große Liegewiese hinter dem Spielplatz wird von Groß und Klein gerne zum Sonnen und Ausruhen genutzt. Donnerstags und samstags jedoch ist es um den Kollwitzplatz gar nicht ruhig, denn dann bauen viele Händler hier ihre Stände für den Wochenmarkt auf.

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März 11, 2008 by heiste08
Der sogenannte „dicke Hermann“ existiert schon seit 1877 und diente den Berlinern früher als Wasserreservoir. Am Wasserturm gibt es auch noch einen Spielplatz, wo man hervorragend Ballspielen und Burgen aus Sand und Wasser bauen kann. Es ist geplant, den Wasserturm und den Park am Wasserturm so zu gestalten, dass er für Besucher attraktiver wird. Der Wasserturm selbst ist saniert und dient jetzt als Wohngebäude. Die Besonderheit des Parks ist der unterirdische Wasserspeicher, der nicht mehr genutzt wird. Die Topographie des Parks soll unverändert bleiben und der Baumbestand möglichst erhalten werden. Durch einen zentralen Platz mit einem Cafe und Spielplatz wird die Attraktivität gesteigert. Der Wasserspeicher wird saniert und temporär für Veranstaltungen zugänglich gemacht. Die neugestalteten Wege im Park haben keinen definierten Start und kein Ziel. Die Wegenden werden alle besonders gestaltet und so zur Skulptur. Der Turm auf dem Wasserspeicher kann als Aussichtsturm umgebaut werden.

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